C14-Methode


Die sogenannte C14-Methode, oder Radiokohlenstoffdatierung ist eine Methode zur Altersbestimmung von nicht mehr lebenden Organismen. Etwas abstrakter formuliert kann man mit dieser Methode
kohlenstoffhaltige, organische Materialien radiometrisch datieren.

Bei der Messung macht man sich die Tatsache zu Nutze, dass alle Organismen (Pflanzen, oder Tiere) durch ihren Stoffwechsel ständig radioaktive C14-Isotope aufnehmen. Das Verhältnis von C14 zu nicht radioaktiven, stabilen C12 Isotopen in den lebenden Organismen entspricht dabei dem Verhältnis in der Erdatmosphäre. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die C14-Konzentration über die Jahrtausende hinweg weitgehend gleich ist.

Stirbt ein Organismus, so endet auch die Zufuhr von radioaktiven C14 Isotopen. Diese zerfallen mit einer Halbwertszeit von 5730 Jahren.

Bei der Radiokohlenstoffdatierung unseres Kauri-Holzes haben die Wissenschaftler der Universität Waikato die verbliebene Menge der noch nicht zerfallenen C14 Isotope im Holz gemessen und deren Verhältnis zu den stabilen C12 Isotopen ermittelt.

Mit Hilfe von komplizierten Formeln wurde errechnet, dass die Kauri-Planken in unserem Lager von Bäumen stammen, die vor rund 50.000 Jahren in die sumpfigen, moorigen Böden Nord-Neuseelands gestürzt sind und bis heute konserviert wurden.